PATIENTENVERFÜGUNG
VORSORGEVOLLMACHT

Die Patientenverfügung

 Ihre persönliche Vorsorge, für den Fall schwerer Krankheit

Sie fragen sich: „Was geschieht mit mir, wenn ich mich aufgrund von Unfall oder Krankheit nicht mehr selbst mitteilen kann?“

Auch Ihre Angehörigen fragen sich dann: „Was hätte sie/was hätte er gewollt? Wie kann ich sie/ihn am besten unterstützen?“

Gerade unter Zeitdruck und in einer ohnehin belastenden Notfallsituation, stellt diese Aufgabe eine große Herausforderung dar.

Durch das Erstellen einer Patientenverfügung können Sie aktiv Vorsorge betreiben:

Hier können Sie schriftlich festlegen, welche medizinische Maßnahmen Sie im Falle einer schweren Erkrankung wünschen oder eben ausschließen möchten.

NEU: Wir bieten Ihnen die Erstellung einer Patientenverfügung im Dialog an.

 Dazu sprechen wir, als qualifizierte GesprächsbegleiterInnen, mit Ihnen und Ihren Angehörigen ausführlich über Ihre Behandlungswünsche für den Fall künftiger gesundheitlicher Krisen.

In diesem Dialog geht es uns darum, mehr über Ihre Einstellungen und Wertvorstellungen zu erfahren. Was ist Ihnen wichtig im Leben? Was soll auf keinen Fall geschehen?

All diese Informationen sind wichtig für uns, denn sie sind die Grundlage dafür, anschließend exemplarisch einige Beispiele von Krankheits- bzw. Entscheidungssituationen mit Ihnen zu betrachten.

Gemeinsam mit Ihnen erstellen wir eine Patientenverfügung, welche den aktuellen wissenschaftlichen Standards (nach dem DiV BVP Standard [1]) entspricht und jederzeit an Ihre Bedürfnisse angepasst werden kann.

In einem zweiten Gespräch mit Ihrem Bevollmächtigten, erörtern wir die Patientenverfügung und geben Hilfestellung bei der Interpretation. So stellen wir verlässlich sicher, dass der geführte Dialog auch in Krisen Ihren Behandlungswünschen entspricht und Ihre Angehörigen unterstützt, statt überfordert werden.

Der Zeitaufwand für die komplette Erstellung einer Patientenverfügung umfasst 2 Gespräche von jeweils ca. 1 ½ Stunden plus Vor- und Nachbearbeitung.

Gerne können wir Ihnen ein auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtetes Angebot unterbreiten.

Wir freuen uns sehr über ihre Kontaktaufnahme!

Würdezentrum Frankfurt, Geleitsstraße 14, 60599 Frankfurt am Main

Telefon:   069 – 3487 2055

E-Mail:     info@wuerdezentrum.de

 

Wer entscheidet, wenn ich keine Patientenverfügung habe ?

Falls Sie keine Patientenverfügung haben und ein medizinischer Notfall tritt ein,  werden andere dazu beauftragt, stellvertretend für Sie in Behandlungen einzuwilligen oder sie abzulehnen. Dies ist entweder der Vorsorgebevollmächtigte, den Sie zuvor bestimmt haben oder der gesetzliche Betreuer, es kann jedoch auch sein, dass ein Berufsbetreuer eingesetzt wird.

Was ist eine Vorsorgevollmacht ?

Eine Vorsorgevollmacht gibt einer Vertrauensperson die Möglichkeit, stellvertretend für den Vollmachtgeber (also für Sie) in einer Notfallsituation zu entscheiden und zu handeln.

Diese Vertrauensperson wird, wenn Sie nicht mehr einwilligungsfähig sind, ihre gewünschten Entscheidungen umsetzen.

Viele Menschen glauben, dass die nahen Angehörigen bzw. Eheleute automatisch handeln und entscheiden dürfen, wenn aus Altersgründen, in medizinischen Notfällen oder nach einem schweren Unfall Entscheidungen getroffen werden müssen. Das ist nicht so.

Im Falle, dass es keine Vorsorgevollmacht gibt, wird in Notfallsituationen ein Betreuer bestellt. Dies kann ein Angehöriger oder ein Berufsbetreuer sein.

Daher ist es ist es dringend anzuraten, schon zu Lebzeiten, bei guter Gesundheit, sich darüber Gedanken zu machen, wer diese Aufgabe übernehmen könnte / möchte.

Die Vorsorgevollmacht beinhaltet unter anderem die Frage zur Gesundheitssorge, Pflegebedürftigkeit, Aufenthaltsbestimmung, Vermögenssorge und viele weitere wichtige Punkte, die auch alle einzeln vergeben werden können.

Weitere Information zur DIV BVP erhalten Sie unter www.div-bvp.de